Das klassische Bahnhofswirtshaus, liebevoll auch „Reste“ oder „Resti“ genannt, ist so gut wie ausgestorben. Heutzutage beschränkt sich die kulinarische Versorgung für Reisende bestenfalls auf Kebap, Pizza und andere Self-Service-Lokale oder den Würstelstand vor dem Bahnhof. Und immer öfters auf einen Automaten. Doch es gibt auch Licht am Ende des (Eisenbahn-) Tunnels: Empfehlenswerte, von unseren Kulinarikredakteuren ausgewählte Wirtshäuser, die sich innerhalb von 500 Metern vom nächsten Bahnhof befinden und somit locker fußläufig erreichbar sind. Sie bilden die willkommenen Anlaufstellen um aus einer – nachhaltig mit der Bahn durchgeführten – Fahrt von A nach B wieder eine Reise auch im lukullischen Sinne zu machen. Dabei erfährt! man neben dem eigentlichen Genuss auch noch eine Entschleunigung auf angenehmste Art und Weise. Und: Gerade im Zeitalter des Klimatickets liegt das Gute eigentlich ganz nah. Text: Klaus Egle

Foto: Tom Lamm
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